TARGETING OHNE COOKIES – FUNKTIONIERT DAS ÜBERHAUPT?

Targeting ohne Cookies? Was vor einigen Jahren noch unrealistisch klang, könnte schon bald zum Standard im Marketing werden. 

In diesem Beitrag verraten wir dir, warum du dich jetzt mit dem Thema beschäftigen solltest und wie dir Printwerbung dabei helfen kann, DSGVO-freundliches Marketing zu betreiben.

Warum es beim Targeting bisher nicht ohne Cookies ging:

Cookies sind seit vielen Jahren das vielleicht wichtigste Hilfsmittel für Werbetreibende, um personalisiertes und vor allem bedürfnisorientiertes Marketing betreiben zu können. 

Cookies sind kleine Textdateien (Retargeting Pixel), die im Browser von Nutzern hinterlegt werden, um diese zu kennzeichnen.  Damit werden Informationen, wie Sprache, Location oder Surfverhalten abgespeichert und an die werbetreibende Person weitergeleitet. 

Diese hat nun die Möglichkeit, zielgerichtetes Marketing zu betreiben und z. B. Werbung an Personen auszuspielen, die vor kurzem bereits eines der Angebote angeklickt haben. 

Cookies sollen das Surfen im Netz erleichtern und bedürfnisgerechter gestalten. Aus DSGVO-Sicht ist die Technologie jedoch problematisch, denn: Das Tracking funktioniert bislang hauptsächlich über Drittanbieter-Tools. 

Die Daten werden also nicht direkt von Werbetreibenden, sondern von Drittanbietern wie Facebook oder Google erfasst. Man spricht auch von Third-Party-Cookies. 

Dieser Vorgang ist Datenschützern schon lange ein Dorn im Auge. 

Durch die im Mai 2018 aktualisierte Datenschutzgrundverordnung wurde gesetzlich festgelegt, dass Werbetreibende Usern die Möglichkeit geben müssen, dem Tracking durch Cookies zu widersprechen. 

Deshalb ist in den kommenden Jahren eine komplette Abkehr von diesem System zu erwarten. Google hat bereits angekündigt, ab dem Jahr 2023 keine Cookies mehr zu sammeln. 

Es braucht also neue und vor allem datenschutzkonforme Wege, um weiterhin personalisierte Werbung schalten zu können.

Wie funktioniert Marketing ohne Cookies?

Spricht man von Cookieless Targeting, wird damit in erster Linie eine Abkehr von Third-Party-Cookies forciert. Die Erhebung von First-Party-Cookies soll dagegen weiterhin möglich sein. 

Wenn du in Zukunft cookiefreies Marketing betreiben möchtest, stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Verfügung:

Möglichkeit 1: Printwerbung

Printwerbung = First Party. Du benötigst also kein Cookie Consent und kannst deine Werbung trotzdem punktgenau an deine gewünschte Zielgruppe ausspielen.

Der Marktplatz von pryntad bietet dir die Möglichkeit, Printanzeigen in den von deiner Audience konsumierten Zeitschriften und Zeitungen zu schalten. Der Vorteil für dich: Bei der Auswahl von passenden Titeln stützen wir uns auf wissenschaftliche Studien. Eine umfangreiche Datenbank ermöglicht es uns, genau festzulegen, welche Titel zu deiner Zielgruppe passen.

Für die Response Messung bindest du am besten einen QR-Code in deine Anzeigen ein. So weißt du jederzeit, wie gut deine Werbung performt und hast vielfältige Möglichkeiten für das Testing. 

Unsere Print-Experten erklären dir gerne unsere „Best Practices“.

Möglichkeit 2: Der Newsletter

Der oft totgesagte Newsletter könnte in Zukunft ein wichtiges Bindeglied zwischen Erstkontakt und personalisierter Werbung werden. In der Praxis könnte das folgendermaßen aussehen:

Schritt 1: Der User trägt sich in den Newsletter ein.

Schritt 2: Mit seiner Einwilligung stimmt er der Erhebung der Daten zu.

Schritt 3: Der User erhält über den Newsletter auf ihn zugeschnittene Werbung.

Zwei weitere Pluspunkte: 

  1. Du musst keine Drittanbieter einbeziehen, um Nutzerdaten sammeln zu können.
  2. Über den Newsletter ist sogar ein Retargeting ohne Cookies möglich, sprich: Du kannst „nachfassen“ und User, die über die Newsletter-Anmeldung bereits ein Interesse an deinem Produkt bekundet haben, an dein Angebot erinnern.

Weitere Möglichkeiten, um Cookieless Targeting zu betreiben:

Google arbeitet derzeit an einem interessanten neuen Tool, welches das Erfassen von Nutzerdaten über Third-Party-Cookies überflüssig macht. Beim sogenannten „Federated Learning of Cohorts“ (FLoC) werden Userdaten nicht einzeln, sondern in Gruppen erfasst. 

Eine weitere Möglichkeit personalisierte Werbung ohne Cookies zu schalten, bietet das kontextbezogene bzw. semantische Targeting. Dabei werden thematisch spezifische Anzeigen nur auf Websites ausgespielt, die ein ähnliches Thema behandeln.

Cookiefree Targeting – deine Vorteile:

  1. Du kommst mit weniger, aber dafür qualitativ hochwertigeren Daten aus.
  2. Du bist nicht länger auf Drittanbieter angewiesen.
  3. Du entgehst dem Risiko abgemahnt zu werden. 
  4. Du leistest einen wertvollen Beitrag zum Thema Datenschutz.

Tracking ohne Cookies? Mit pryntad bereits jetzt möglich

Wir freuen uns auf das Marketing der Zukunft, denn: Es wird benutzerfreundlicher und sicherer.

Du willst heute bereits cookiefreies Marketing betreiben? Dann schalte jetzt Printwerbung in den Zeitschriften und Zeitungen deiner Wahl. 

Bei pryntad buchst du Printwerbung „the smart way“, sprich: Online und per Gebotsprinzip. Hier erfährst du wie es funktioniert:

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